DAS NEUE „ICH“ der CU2 Kreativagentur Team CU2 alias SustainAgency für die 17 UN Nachhaltigkeitsziele

Die Krise als Chance zu nutzen, nahm das Team CU2 wörtlich. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den 17 globalen UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDGs), bestätigte sich für die Agentur die schon lang gewünschte inhaltliche und strukturelle Neu-Ausrichtung als Unternehmen, das sich zu einer unbedingten verantwortungsvollen, transparenten und damit nachhaltigen Marktkommunikation bekannt hat. Auf Basis der international geltenden SDGs, die dem Team CU2 als übergeordneten Bezugsrahmen dienen, entwickelte die Agentur in Zusammenarbeit mit Dr. Phil. Christina Hager, auch ihre eignen vier Grundziele – die 4CU2.Gs – die ähnlich wie Statuten ihre Firmenidentität und Handlungsethik, sowohl intern mit dem Team, als auch extern in der künftigen Zusammenarbeit mit ihren Business Partner*innen klar definieren, inklusive eines achtsamen, nachhaltigen Umgangs mit allen Ihnen zugänglichen Ressourcen.

Die Marktkommunikationsbranche genießt einen eher zweifelhaften Ruf, geht es um das Thema „Nachhaltigkeit“, zumal das um sich greifende Phänomen des Green-washings meist ebenso dieser zugeschrieben wird. Aber das gilt nicht für alle Unternehmen der Branche. Schrittweise existieren mehr und mehr Akteur*innen in der Werbewelt, die ganz speziell die Notwenigkeit nachhaltiger Kommunikationsstrategien und -Botschaften erkannt haben.

Damit sind allerdings nicht unbedingt die hoch-emotionalisierten „Wir stehen wirklich für ethisch Werte und retten nebenbei die Welt“- Werbespots, gemeint, derer sich nicht nur alle Banken und Versicherungen bedienen. Auch sämtliche Supermarktketten, von Rewe bis Lidl, heften sich ein altes-neues Regional- und/oder Bio-Attribut an die Fahnen, nennen es dann „die neue Nachhaltigkeit“ und sind dabei auch vermeintlich hoch anständig und rechtschaffend zu ihren Lieferanten. „Diese Art der Marktkommunikation ist zwar oft im Moment effektvoll, aber für viele Menschen nicht glaubwürdig, weil es auf die grundsätzliche Reputation des Unternehmens und auf die Vertrauenswürdigkeit ankommt,“ erklärt Norbert Kraus, CEO der CU2, der seit über 25 Jahren in der Werbebranche aktiv ist und selbige seit jeher beobachtet. „Wir haben für uns klar erkannt, dass renommierte Handelsmarken durch DOBs zunehmend unter Druck geraten.

Dabei gibt es eine ganz simple Methode für eine künftig erfolgreiche Markenführung, um gegenüber den LEH-Eigenmarken nicht weiter das Vertrauen und die Kaufbereitschaft unserer Konsument*innen zu verlieren!“ erklärt Kraus - wobei er an dieser Stelle die Erkenntnisse der CU2 SustainAgency noch nicht im Detail verraten wollte. „Problematisch ist auch, dass oftmals Begriffe wie biologisch oder regional in der Kommunikation völlig synonym mit nachhaltig verwendet werden, wodurch sie nicht als Teilbereiche gelebter Nachhaltigkeit betrachtet werden“, ergänzt Kraus.

Der Bedeutungsradius nachhaltigen Handelns als Unternehmen sowie eine verantwortungsvolle, nachhaltige Lebensweise würden in der Marktkommunikation also nur stark verkürzt und unscharf transportiert. „Durch den sehr inflationären Gebrauch des vielschichtigen Begriffes „Nachhaltigkeit“, schrumpfen Interesse, Wertschätzung und Glaubwürdigkeit rapide, weil der Terminus weder erklärt noch verstanden wird“ führt Pia-Melanie Musil, Client Service Director der Agentur, weiter aus. Denn die wenigsten wüssten, was Nachhaltigkeit für globale Wirtschaftssysteme, Gesellschaftsstrukturen und damit für die Bevölkerung wirklich bedeutet bzw. welche Bereiche dieses komplexe Thema tatsächlich umfasst. „Das ist Teil eines Problems auf mehreren Ebenen. Deswegen ist eines unserer Ziele, die vielen Themen, die nachhaltiges Handeln beinhaltet über die 17 SDGs verständlich zu kommunizieren “, ergänzt Musil.

Die echte Botschaft kommunizieren: Wissen schafft Glaubwürdigkeit durch Verständnis

Neben den 4 zentralen Zielen, die sich die Kreativagentur intern für ihr eigenes Handeln gesetzt hat und die weit über sorgfältige Mülltrennung, Verwendung nachhaltiger Produkten im Haus und die radikale Reduktion von Ausdrucken hinausgeht, hat sich die SustainAgency auch drei kund*innenseitige Ziele gesteckt und ethische Handlungsstrategien entwickelt.

  1. Die Kommunikation und konsequente Weiterverbreitung der Inhalte der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, alias SDGs, zur Förderung der öffentlichen Bewusstseinsbildung für Unternehmen und Bevölkerung.

Dies realisiert das Team CU2 aktuell durch ihre ehrenamtliche, gemeinnützige „INITIATIVE2030 – live the goals“, die bereits seit 01. März dieses Jahres läuft. Die INTIATIVE2030 besteht darin, zweimal pro Woche (montags und donnerstags, um 12h) eines der SDGs, zusammen mit deren fast unbekannten Pendant den Good Live Goals (GLGs), die gezielt die nachhaltige Alltagshandlungen für die Bevölkerung skizzieren, in den Social-Media-Kanälen zu publizieren. Hierzu wurden 17 aufmerksamkeitsstarke Kampagnensujets entwickelt, die darauf abzielen die Öffentlichkeit auf die Website der INITIATIVE2030 zu führen, wo das jeweilige SDG + GLG des Tages verständlich erklärt wird.

  1. Prozesshafte, strategische Unterstützung in der Marktkommunikation all jener Unternehmungen, die sich zu einer kontinuierlichen, schrittweisen Weiterentwicklung hinzu nachhaltigen Wertesystemen und Handlungsformen gemäß der jeweilig relevanten SDGs für die Branche entschlossen haben.

Hier will die CU2 vor allem auf Verständnis, Wissen und Ehrlichkeit durch transparente und glaubwürdige Kommunikationskonzepte setzen. Verständnis insofern, als dass Betriebe und Unternehmen aus Sicht der CU2 Zeit und Ressourcen brauchen um z.B.: Produktionsabläufe zu umzustellen, neue Materialen zu testen und eine veränderte Unternehmenskultur zu entwickeln. Norbert Kraus meint dazu: „Nicht alles kann von heute auf morgen sofort und makellos nachhaltig funktionieren.“ Die Unternehmen würden Zeit brauchen, um langfristige Lösungen zu erarbeiten und benötigen daher von Ihren Zielgruppen ein gewisses Maß an Geduld und Verständnis für die Dauer von Transformationsprozessen. „Dieses Vertrauen und Verständnis kann aus unserer Sicht nur durch Transparenz, ehrliche Information und glaubwürdige Kernbotschaften erzeugt werden“, so der Ansatz des CEO. Musil ergänzt: „Anstatt vor der großen Herausforderung in allen Bereichen nachhaltig zu erschrecken, müssen vor allem große Unternehmen mal an einem Punkt, der wichtig und relevant ist, beginnen, diesen Aspekt offenherzig kommunizieren und die positive Entwicklung mit Perspektiven transportieren. Dann werden die Menschen auch zuhören“.

  1. Spezielle Angebote und Agentur-Leistungs-Pakte von Marktkommunikationsmaßnahmen an bereits nachhaltige Unternehmungen jeder Größe zu fairen, gestaffelten Preisen bzw. – speziell für Start-Ups – zum Selbstkostenpreis, um den Leistungen nachhaltiger Projekte und den Produkten nachhaltig produzierender Betriebe mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Es gibt noch sehr viel zu tun und der Weg ist noch lang und holprig bis die Welt die Ziele Agenda2030 erreicht hat. Keine Frage! Dennoch gibt es bereits eine nicht unbeachtliche Anzahl an jungen, ambitionierten meist kleineren Unternehmen oder Projekten, die großartige, innovative und vor allem konsequent und stringent nachhaltige Arbeit leisten und Alternativen bieten.
Meist werden die gesamte Kraft und alle Ressourcen in z.B.: die Produktentwicklung und -produktion investiert, sodass sich jegliche Art der Markkommunikation nicht mehr „ausgeht“. Auch herrscht in der „Nachhaltigkeitsszene“ oftmals gar kein Bewusstsein darüber, dass ein Produkt am Markt positioniert werden muss und eine adäquate Kommunikation, wie POS-Aktivierung, Packaging-Design, BTL-Kampagnen oder Marketing-Kooperationen unabdingbar sind für den Erfolg eines Produkts, eines Geschäftsmodells oder einer Dienstleistung. „Wenn niemand davon erfährt und die Marke oder das Unternehmen öffentlich nicht wahrnehmbar ist, bleibt der erwünschte Erfolg und ein Weiterkommen oft aus oder ist massiv verlangsamt. Das kann für Newcomer*innen am Markt, egal wie toll Idee, Konzept und erste Umsetzung waren, sehr problematisch, also existenziell bedrohlich werden und sogar zum Scheitern führen“, weiß Kraus aus Erfahrung zu berichten.

Da das Team CU2 genau in den Bereichen Packaging-Design, Brand Activation, Digital Development und Location/POS Design über mehr 20 Jahren Erfahrung verfügt, insbesondere mit Produkten der FMCG-Branche trifft sich bestens. „Genau hier wollen wir unterstützen und diese vielen tollen, neuen und nachhaltigen Unternehmungen und Start-Ups unterstützen mehr Sichtbarkeit und am Markt mehr Präsenz zu bekommen. Und dazu braucht man nicht sofort ein halbes Vermögen, sondern vor allem kreative Ideen, Empathie für die manchmal „werbe-unerfahrenen“ Partner*innen, um sie gut „abzuholen“ und viel Hands-on-Erfahrung. Alles Dinge die wir wirklich, glaubwürdig unseren Kund*innen bieten können.“

Die 4CU2.Gs: „Nicht nur reden, sondern machen!“

Das ist das unumstößliche Credo und die gelebte Haltung der SustainAgency. Wenn die Crew CU2 z.B.: einen empathischen, herzlichen Umgang auf Augenhöhe postuliert, dann ist das auch so gemeint und wird nicht nur intern auf erstaunlich stringente Weise gelebt, sondern ebenso außer Haus vertreten und verteidigt, auch für und vor den Partner*innen und Kund*innen. Über ein halbes Jahr hat die CU2 (was übrigens tatsächlich für „see you too“ steht und als respektvolles „Beziehungsangebot“ zu verstehen ist) in Kooperation mit Frau Dr. Phil. Christina Hager, ihre 4 Ziele auf Grundlage der SDGs entwickelt. Die Statuten ähnlichen 4 CU2.GOALs mit jeweils mehreren Unterpunkten sind für das Team mehr als nur firmeninterne „Richtlinien“.

In dem grafisch designten Dokument, dass auch auf der Website in kurzer, langer und auf English präsentiert und als Download zur Verfügung steht, wird die Bedeutung dieser Ziele für Team und Agentur wie folgt beschrieben:
„Die 4 CU2.GOALs definieren die Wertehaltungen und Prinzipien, die wir als ethische Grundlage unserer Agenturidentität verstehen. Sie wurden prozesshaft im Team entwickelt und repräsentieren daher unsere professionelle und persönliche Haltung. Die 4 CU2.GOALs dienen der Beschreibung unserer Arbeitsweise als Agentur und des Charakters aktueller und künftiger Geschäftsbeziehungen.“

Ganz konkret lauten die vier Ziele, für die das Team auch Claims entwickelt hat:

G I.
global transition – an ethical mission
Anerkennung globaler (Mit-)Verantwortung als Handlungsethik
G II.
FAIR PAY – FAIR PLAY
Fairness & Gerechtigkeit für wirtschaftliche Chancengleichheit
G III.
real teamwork – mutual appreciation
Fachliche und persönliche Wertschätzung in der Zusammenarbeit
G IV.
network evolution – sustainability revolution
Auf- und Ausbau eines professionellen Netzwerks für Unternehmenssynergien

Am Ende des Dokuments wird auch das klare Commitment zu den SDGs, wie eine Unterschrift aller Teammitglieder, nochmals bekräftigt:

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) dienten uns als Bezugsrahmen für die Entwicklung unsere vier Agenturziele und stellen die ethischen Direktiven unseres Denkens und Handelns als professionelles Team und individuelle Persönlichkeiten dar.