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GEZEICHNETE BOTSCHAFT für eine illustrierte Welt…Das gezeichnete Bild liegt voll im Trend und hoch im Kurs. Nicht zu Unrecht!

Die kompetente Kommunikatorin Amélie Pommier hat kürzlich die junge und engagierte Grafikerin und Illustratorin des Teams CU2, Nika Schöck, über Trend, Bedeutung und Wirkung von Illustrationen in der (Markt-)Kommunikations­branche interviewt. Hier eine Zusammen­fassung ihres interessanten Gesprächs.

Gerade in der Markt-Kommunikation, in der Konsument*innen eine Menge Informationen und klare USPs in kurzer Zeit wahrnehmen und verstehen sollen, sorgen Bilder dafür, dass die gewünschte Werbebotschaft strukturiert, optisch ansprechend und einprägsam vermittelt wird. Werbeplakate auf Autobahnen beinhalten beispielsweise recht wenig Text, damit Autofahrer*innen mit einem kurzen Blick über deren Kern-Inhalt informiert sind, natürlich ohne lange abgelenkt zu werden.

„Standardmäßig greifen Grafiker*innen bei ihren Visualisierungen zu Fotos und Vektorgrafiken. Andererseits finde ich es toll, dass seit Jahren ein ungebrochener Trend hin zur Verwendung von Illustrationen zu beobachten ist.“, erzählt Nika.
Auch das Team CU2, für das Nika seit einigen Monaten tätig ist, vertritt wie sie selbst die Meinung, dass eine professionelle Illustration – sowohl digital als auch traditionell – für grafischen Designs ein tragendes, induviduelles und ausdrucksstarkes Element sein kann, um eine (Werbe-)Botschaft zu transportieren.
„Zwar bieten mittlerweile zahlreiche Stockbildagenturen viele unterschiedliche Zeichnungen und Illus zum Kauf an.“, weiß Nika zu berichten. „Dennoch,“ – so ergänzt die Illustratorin – „ist für das unverwechselbare Erscheinungsbild einer Marke eine neu kreierte und maßgeschneiderte Illustration eine geschickte Möglichkeit, um sich deutlich von ihrer Konkurrenz abzuheben.“

Was kann die Illu? Das Potenzial der Zeichnung

Welche Unternehmung möchte bei den eigenen Zielgruppen denn nicht der „bunteste Hund“ am POS/POI sein? Möchte nicht derart aufmerksamkeitsstark sein, dass entweder die markentreue Kund*innen oder die „Kundschaft in Späh“ einfach nicht daran vorbei gehen kann, ohne zumindest interessiert auf das Produkt oder das (Dienst-)Leistungsangebot hinzuschielen? Die Antworten auf diese (rhetorischen) Fragen auszuformulieren erübrigt sich.

 

Illustrationen

 

Jedoch eben dies zu erreichen, ist das Ziel erfolgreicher Marktkommunikation und repräsentiert (wenn es funktioniert!) die hohe Kunst und das Geschick der Branche, vor allem angesichts der geradezu omnipräsenten, teils knochen-harten Konkurrenz am Markt.

Kann also eine originelle, ausdrucksstarke und vor allem auf Produkt bzw. Zielgruppe perfekt abgestimmte Illustration genau das zu Wege bringen? Durchaus, meinen viele Kreative aus Werbung und Design. Denn ein kreatives Zeichenwerk mit echter Idee dahinter, kann einem Design eine zusätzlich exklusive Note geben, dem Produkt einen spezifischen Charakter verleihen, sowie die Kommunikationswirkung des Layouts, der Kernbotschaft oder eines wichtigen USPs wesentlich verstärken. Auch die Stimmung eines Bildes oder Visuals kann damit sehr beeinflusst werden. Beispielsweise transportiert ein ruhiges Aquarellbild einen natürlichen und verträumten Look&Feel, während eine glatte, saubere, scharfkantige Vektorzeichnung einen plakativ prominenten Eindruck mit prägnanter Botschaft hinterlässt – beides kann sinnvoll und genau richtig für den Zweck sein.

 

Auge als Aquarell- und Vector-Grafik

 

Allerdings erfreuen sich insbesondere traditionelle Zeichnungen einer nach wie vor steigenden Beliebtheit. Das begründet Nika im Gespräch mit Amélie folgendermaßen:
„In der Wahrnehmung der Konsument*innen werden traditionelle Zeichnungen oft mit persönlichem Aufwand und Charakter assoziiert. Sie wirken auch authentischer und optisch natürlicher auf uns, als ein digital kreiertes Äquivalent dazu.“
Außerdem sind Retro-Optik, Shabby-Chic-Design und Vintage-Look seit Jahren nicht nur „hip“, sondern haben bereits einen gewissen Kultstatus erreicht.

Nikas Tipp an (angehende) Illustrator*innen

Zur Erleichterung des „daily business“ und bei eher überschaubaren Budgets, sind die auf Illus spezialisierten Programme, wie z.B.: Painttool SAI oder Photoshop, sehr effektiv und praktisch. Gängige und beliebte Zeichen-Medien, wie Wasserfarben und Bleistifte, können mit diesen Programmen optisch einwandfreie in digitaler Form sehr schön simuliert werden.
Das macht Sinn und hilft. Aber Nika spricht sich dennoch klar dafür aus, das künstlerische Handwerk der Illustration stets weiterzuentwickeln und sein Talent in die Grafik-Design- Branche einzubringen.
„Das Wichtigste jedoch ist, zwischen persönlichen Vorlieben und den Anforderungen eines*r Kunden*in klar zu differenzieren. „Es besteht ein großer Unterschied zwischen einer schönen Zeichnung, die man liebgewonnen hat, und der Kreation einer professionellen Illustration, die gemäß des Kunden-Auftrags eine klare kommunikative Aufgabe zu erfüllen hat.“, betont Nika Schöck abschließend mit einem Augenzwinkern.

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